Alpiner Klub Karwendler Innsbruck

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Leider ist auf Grund der angekündigten Föhnphase ein Klettern von langen Touren nicht möglich. Somit muss der Untersberg wieder einmal herhalten. Um Christian ein wenig zu fordern muss etwas Ordentliches her.

Das Gespann Josef und Josef hat sich bewährt und zufällig haben sie am Montag Zeit, somit ist die heutige AWP ( After-work-party) gesichert. Um 13.15 Uhr geht es schon mit der Seilbahn hinauf, umringt von Touristen aller Nationalitäten.

Wie schon im letzten Jahr, will es auch heuer mit dem Regen im Frühjahr einfach nicht aufhören. Die Klettersaison ist schon wieder in Gefahr, dabei hätten wir doch so viele Ziele. Aber Jammern bringt auch nichts und so muss ich mir in der kurzen Regenpause die Beine ein wenig vertreten.

Trotz langem Abend reißt es mich bereits um 5.30 aus dem Bett. Die Schlechtwetterfront verzieht sich gerade nach Osten und der Vollmond strahlt. Sofort ist die Müdigkeit verschwunden und leise, um meine Familie nicht zu wecken, krame ich meine sieben Sachen zusammen.

Auch wenn schon die ersten beiden Schitouren absolviert wurden, ist dennoch das Klettern bei dem schönen Herbstwetter die bessere Alternative. Doch der Zustieg zu den Wänden ist durch den Schnee nun doch schon deutlich erschwert. Somit braucht es nicht viel Überlegung , dass der Untersberg wohl das Beste Ziel darstellt. Allerdings sind nur die Wände am Salzburger Hochthron erreichbar.

Dieser Sommer war für uns Kletterer wohl der absolute Frust, wenn man zur arbeitenden Bevölkerung gehört und in Österreich bleibt. Regen, Regen und nichts als Regen. Zu allem Überfluß habe ich mir im Trockentraining auch noch die Schulter überlastet und somit ist nicht einmal an ein weiteres Training zu denken. Mit dem Terra-Band-Aufbautraining versuche ich meine Gedanken in die Vergangenheit