Alpiner Klub Karwendler Innsbruck

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Das Mittagsbähnlein führt meinen Klubbruder und kampferprobten Seilgefährten Luis Vigl und mich nach Argentiere, dem Ausgangspunkt für Bergfahrten zur gleichnamigen Hütte. Nach einer halben Stunde Talwanderung erreichen wir die Zunge des mächtigen Argentieregletschers, der seine Eismassen bis in die Talsohle, auf 1200 Meter Höhe vorschiebt. In endlosen Serpentinen schrauben wir uns höher, wobei der zu unserer Linken steil abfallende Gletscherstrom immer wieder unsere Blicke fesselt. Die Luft ist zu schwül, um dem… Weiterlesen

Seit den Sturmtagen des Jahres 1934, die der damaligen Expedition im Angesicht des nahen Gipfelsieges den bitteren Tod von 3 deutschen und 6 eingeborenen Bergsteigern brachten, und seit der Katastrophe von 1937 als die Eislawine des Rakiot Peak die gesamte zufällig in einem Lager zusammen gedrängte Mannschaft in einem Zuschlagen vernichtete, wurde der Nanga Parbat der „Deutsche Schicksalsberg in Asien“ genannt. Es verlangte gute Nerven und das sichere Gefühl ausreichender Leistungsfähigkeit diesen… Weiterlesen

….1957 ging abermals eine Expedition in den Karakorum mit dem Ziel den Board Peak zu ersteigen. Ihr gehörte außer den Salzburgern Markus Schmuck, Fritz Wintersteller und Kurt Diemberger unser Hermann Buhl an. Auf den Erfahrungen vorhergegangener Expeditionen aufbauend wollte die Expedition bei der Ersteigung des Berges von vornherein auf Träger verzichten. Aus diesem Grunde wählten sie im Gegensatz zu uns den Weg über den Westsporn, der sich vom Godwin-Austen-Gletscher zur Schulter emporzieht… Weiterlesen