Tofana de Rozes (3225m)

Letzten Dienstag war es zur Abwechslung wieder einmal Zeit für eine kompakte Schitour. So fuhren wir zeitig in der Früh zur Dibona Hütte. Nach einer kurzen Tragestrecke von 20min konnten wir gleich auf bockhart gefrorener Schneedecke zum ex. Rif. Cantore aufsteigen und von dort über die gewaltige NO-Flanke auf einer perfekten Spur bis zum Beginn des Grates weitermarschieren. Auf den letzten Metern über den Rücken bis zum Gipfelkreuz kamen dann noch teilweise kurz die „Bremsen“ zum Einsatz. Von oben bot sich diesmal sogar fast nebelfrei ein traumhaftes Panorama auf die umliegenden Dolomitengipfel. Die folgende Abfahrt bot oben feinen Pulver und unten ab der Scharte idealen Firn. Alles in allem eine perfekte Dolomitentour.

Andi Schinner

Tourendatum: 26.4.2011

Cima Presanella (3556m)

Als Auflockerungs- bzw. Regenerations- Rahmenprogramm jeweils eine Rennradtour abhaltend, war der Schitourenmäßige Höhepunkt des Osterwochenendes mit der Cima Presanella am Freitag bereits erreicht. Allerdings wurde aus der vermeintlichen Abkürzung der Tour (indem wir den Anstieg von Südosten wählten), schlussendlich eine gehörige Verlängerung, da uns eine Lawine eine weitere Zufahrt mit dem Auto leider schon zu bald verwehrte. Da bewährte sich die Schitrage-Routine von den vorangegangen Touren, wenngleich diese Tragestrecke die Dimensionen des Vorstellbaren etwas erweiterte. Dieses nicht zu unterschätzende Detail, sowie auch die sich ebenfalls nicht unaufwändig gestaltenden  zwei Gegenanstiege  erklärten wohl auch, warum wir den ganzen Tag vollkommen alleine waren – nebenbei bemerkt, in einer der grandiosesten Schnee- und Felskulissen, die man sich nur wünschen kann. Dank des einmaligen Naturschauspiels und der Einsamkeit gehört diese Tour insgesamt zu den absoluten Highlights der gesamten Saison, nebenbei auch in Bezug auf Distanz, Höhenmeter und freigesetzter Schweißmenge pro Zeiteinheit.

Georg U.

Tourendatum_ 22.4.2011

Hochferner Nordwand

Die guten Verhältnisse lassen uns zu einer Tour starten, die schon lange auf der Wunschliste steht: die Hochferner Nordwand. Wir beschließen die Sache gemütlich anzugehen und fahren daher schon am Nachmittag ins Pfitscher Tal. Nach einer letzten Stärkung bei Sonnenschein marschieren wir von der 3. Kehre in Richtung Biwak. Nach einer ¾ Stunde sind wir von der Schlepperei erlöst, denn endlich können wir die Ski anziehen. Bei schöner Abendstimmung ist schon bald das Biwak erreicht. Zu unserer Verwunderung sind wir die einzigen, alle anderen starten wohl gerne früh bzw. haben Angst vor Überfüllung.
So können wir uns aber richtig ausbreiten und uns ein paar Extra-Decken sichern. Gegen 5 Uhr starten wir, weiter unten kündigen Stirnlampen einige Mitstreiter an. Die Wand selbst ist in gutem Zustand, wobei nach Lust und Laune zwischen Firn, Eis, weniger steil und steil gewählt werden kann. Wir entscheiden uns für die steile, eisigere Variante durch die Mitte der Wand: ein bisschen Spaß muss sein. Trotzdem freuen wir uns nach einiger Arbeit den sonnigen Teil der Tour zu erreichen. Zuerst geht es über das Firnbecken und nach einer letzten schweißtreibenden Stapferei durch den Gipfelhang sind wir schließlich am Ziel. Zur Belohnung gibt es eine gewaltige Aussicht und eine tolle Abfahrt mit super Firn. Nach dem Gegenanstieg heißt es noch einmal Ski tragen, aber selbst das stört nicht. Irgendwie ist es der passende Abschluss für diese besondere Tour.

Robert

Tourendatum: 17.4.2011

Bereits am Freitag reiste ein Großteil der Teilnehmer zum Rif. del Forni am Ende des Val de Forni im Südlichen Ortlergebiet an. Nach einem ausgezeichneten gemeinsamen Abendessen wurde der gemütliche Abend auch nicht alt zu lang da wir ja den folgenden Tag ausgiebig nützen wollten. Pünktlich um 6:30Uhr starten wir vom Ref del Forni zuerst zusammen mit einigen Freunden aus dem Süden die sich offensichtlich ein kleines Rennen auf unser Ziel lieferten bis zu Pizzinihütte wo uns auch schon knapp oberhalb die ersten Sonnenstrahlen empfingen. Danach marschierten wir immer zügig weiter bis zur besagten Rinne welche in die berühmte Ostflanke überleitete. Die Rinne war bei dieser Autobahn zu Fuß sehr angenehm zu gehen. In der Ostflanke schnallten wir auf Grund der außerordentlich guten Spur dann sogar wieder die Schi an und gingen so bis zum Schidepot. Erst von dort stiegen wir dann mit Steigeisen die letzen paar Meter bis zum Gipfel auf. Da wir neben fast 100 anderen Verdächtigen nicht die einzigen mit diesem Gipfelziel waren fühlte man sich geradezu wie auf einem Ameisenhaufen.

Somit ergriff ich schnell die Flucht und beschloss die Tour noch etwas zu erweitern womit ich zuerst über die Ostflanke und anschließend über die Nord-Ost-Rinne bis kurz unterhalb der Schaubachhütte abfuhr. Danach fellte ich wieder auf und stieg auf die Suldenspitze auf von wo sich ein perfekter Ausblick auf den vorhergehenden Gipfel die Königsspitze bot. Nach einer kurzen Abfahrt zur Casattihütte zum Auffüllen der Flüssigkeitsreserven (1a Cappuccino) stieg ich zum Abschluss noch auf den Cevedale auf. Zu guter letzt fuhr ich dann noch bei durchwegs sehr guten Verhältnissen direkt zur Pizzinihütte ab und über den Weg retour zum Ausgangspunkt wo bereits der Rest der Gruppe gemütlich den Tag ausklingen ließ.

Am Sonntag starteten wir wieder fast überpünktlich von kurz unterhalb des Rif. del Forni über das Val di Giacomo bei fast frühlingshaften Temperaturen zuerst durch eine nette Rinne und anschließend über sehr abwechslungsreiches Gelände bis zum Gipfel des Pizzo Tresero auf. Glücklicherweise war dort oben deutlich weniger Betrieb als am Vortag womit wir in Ruhe das Panorama über die umliegende Bergwelt genießen konnten. Die Abfahrt präsentierte sich im oberen Teil fast pistenartig und mit zunehmendem Höhenverlust immer wechselhafter. Schlussendlich kamen wir dann kurz vor Mittag sehr zufrieden beim Ausgangspunkt an und ließen den Tag noch gemütlich bei Speis und Trank in S. Caterina ausklingen bevor alle wieder die Heimfahrt antraten.
Alles in allem ein wunderbares Schitourenwochenende im südlichen Ortlergebiet.

Andi Schinner

Tourendatum: 2 – 3.4.2011

Hocharn 3254m, übers Krumltal

Die letzte Schitour auf den Ritterkopf vom Bodenhaus im Raurisertal ließ die Idee aufkommen, auch einmal wieder auf den Hocharn zu gehen. In vielen Tourenführern als eine der schönsten Schitouren im Salzburgerland beschrieben, ist sie auch dementsprechend häufig besucht.
Aber über das Krumltal gehen nur wenige, denn ein 4-5 km Talhatscher schreckt doch viele, oder sind es die 2000 Hm ?  Na, egal! Um 4.30 geht’s in Salzburg los.
Peter scheint am Lenkrad noch irgendwie abwesend, doch ein Doppelblitz bei Golling auf der Autobahn weckt ihn rasch, denn es war kein Gewitter, sondern eine neue Radarbox!
Guten Morgen!
Beim Tagwerden schnallen wir die Schi auf den Rucksack, denn der Forstweg ist bereits schneefrei.  Gemütlich geht es los, um die Kräfte für den langen Anstieg zu schonen. Umso mehr freuen wir uns, als nach 10 Minuten schon eine geschlossene Schneedecke vorhanden ist. Toll! Alles aper, nur am Weg gute Bedingungen. So schlurfen wir gemütlich zur Bräualm und weiter zur Wasserfallalm. Keine Menschenseele kreuzt unseren Weg.
Nach 1 ½ Stunden wird einmal das 2. Frühstück eingenommen. Von wegen Müsliriegel, ein dickes Salamibrot mit Käse enthält alles, was man für so eine Tour braucht, vor allem viele Kalorien. Und schon geht es weiter über ideales Firngelände. Der typische Frühjahrsschitourenduft streicht um die Nase, der Firn gleist in den Vormittagsstrahlen, so macht Bergsteigen Spaß. Allmählich kommen wir zum Talschluss und die Flanke steilt gehörig auf. Den Riesenhang mit gut 500 HM lassen wir allerdings rechts liegen und spuren im gepressten Pulver steil über eine Rinne nach links. Über den Ostgrat geht es anschließend dem Gipfel zu. In der Ferne sieht man schon die Normalweggeher höherrasten. Man kann ihr Schnaufen förmlich hören oder ist es Peter hinter mir? Nach guten 4 Stunden ist es geschafft. Ein kühler NW-Wind begrüßt uns am Gipfel zusammen mit 60-80 weiteren Bergbegeisterten. 10 Meter unter dem Gipfel, windgeschützt, hat man das Gefühl, man wäre auf einer Schihütte am Arlberg. Bunte Anoraks, wilde Bergsteiger, zarte Frauen und allerlei Düfte und Geschrei lassen einen nur so staunen. Ein Kommen und Gehen wie in einem Bienenhaus. Ein Gipfelfoto ist eigentlich nicht möglich, da das Gipfelkreuz ständig „ besetzt“ ist. Also werden rasch die Trinkvorräte vernichtet und los geht’s, weg von den Massen, über den SW-Grat zurück ins Krummeltal.
Bereits nach 20 Meter herrscht wieder Stille. Die Traumflanke der Abfahrt liegt nun zu unseren Füßen. 500 Hm mit gleichmäßiger Steilheit zw. 40 und 45 Grad und ohne eine Spur in leicht gepresstem Pulver. Etwas mulmig ist  mir in der Einfahrt schon, ob der wohl hält? Aber Peter kennt da nichts. In gleichmäßigen schönen Schwüngen sticht er hinunter. Ich folge ihm anfangs in seinen Spuren, doch nach kurzer Zeit schon kommt Vertrauen auf und wir legen 2 elegante Spuren. Manchmal bleiben wir stehen und können dieses Glück gar nicht fassen. Am Ende dieses Hanges wird gerastet. Lange betrachten wir unsere Spuren. Unglaublich! Weiter geht’s, doch dann ein Schreck! Peter stürzt! Das wäre bei 25 Grad Steilheit nicht weiter schlimm, aber sein Schi löst sich und tritt alleine den Abstieg an. Wie ein Pfeil saust er talwärts und ich kann gerade noch erkennen, wie er in weitem Bogen über eine Geländekante hinausschießt! Na bravo! Der Abstieg wird etwas länger dauern, doch wie durch ein Wunder finden wir ihn nach 10 Minuten wieder und somit ist der Tag gerettet.
Zum Schluss verabschiedet sich das Krummeltal noch mit einer ordentlichen Nassschneelawine, 5 Minuten nachdem wir den Graben passierten,  und ein Bartgeier geleitet uns sicher zum Auto zurück. Gefeiert wird die Tour abschließend beim Lechnerhäusl mit Bier und Apfelstrudel, wobei ich das Bier gegen einen Kaffee tausche. Gewohnheitssache eben.

Walter

Piz Palü (3900m)

Auf der Anreise zu unserem gemeinsamen Klubschitourenwochenende legten wir letzten Freitag am Berninapass einen kleinen Boxenstopp ein. Zuerst fuhren wir gemütlich mit der Seilbahn auf die Diavolezza. Berits von dort bot sich ein perfekter Ausblick auf unser Tourenziel den Piz Palü. Nach einer kleinen Abfahrt zum Vadret Pers Gletscher hinunter marschierten wir zuerst auf die Scharte vor dem Ostgipfel und anschließend auf Grund der bescheidenen Schneeauflage zu Fuß auf den Ostgipfel und weiter zum Hauptgipfel. Erstaunlicherweise waren wir an diesem Tag zu dieser Tageszeit fast die Einzigen am Gipfel. Das Panorama über die Berninagruppe war schlicht und einfach genial. Nach einer kurzen Pause gingen wir wieder retour zu unseren Schiern und fuhren in einer landschaftlich kaum zu überbietenden Abfahrt bis nach Morteratsch zur Bahnstation. Lediglich einmal war eine kleine Bergeaktion für Roberts Schi notwendig wo just im falschen Moment die Bindung aufging und der Schi bis knapp vor die folgende Spalte seine Fahrt alleine fortsetzte.
Als letztes genossen wir dann noch die Bahnfahrt retour zum Ausgangspunkt.

Andi Schinner

Tourendatum: 1.4.2011

Wilder Freiger (3418m)

Wie am Vorabend spontan besprochen wollte mich Andi also am Samstag um 6:30 abholen, um den Wilden Freiger über die Sulzenauhütte und den Wilden Freiger Ferner anzugehen. Ein herrlicher Tag bricht an, Bilderbuchwetter, und durch eine außerplanmäßige „Verspätung“ von Andi hatte ich plötzlich sogar 3 zusätzliche Minuten gewonnen, genug Zeit, um mich mit heißem Tee anzuschütten. Beim Weggehen um 7:15 wähnte ich mich im Vorteil als ich zu Andi sagte: „Der jüngere trägt das Seil“. Kurz nach der Sulzenauhütte, wo wir 5 Tschechen, welche offensichtlich im Winterraum der Hütte nächtigten, überholten, hatte ich dann die Ehre, die Spurarbeit über den Freiger-Ferner zu übernehmen. Was gibt es schöneres als durch bis zu 50cm tiefen Pulver die erste Fellspur zu legen? Natürlich- die erste Abfahrtsspur wieder hinunterzulegen. Dies war uns nach 4,5 Stunden Aufstieg und einer kurzen windstillen Rast mit traumhafter Fernsicht am Gipfel auch vergönnt. Ein absoluter Höhepunkt der bisherigen Tourensaison.

Pizzo Scalino – südl. Berninagruppe

Der Kurzurlaub im Engadin hat schon bestens begonnen – Fell vergessen und eine Nacht durchgekozt. Bei meinem Genesungstag ließen wir es ruhig angehen und fuhren mit der Berninabahn nobel nach Poschiavo – und oberhalb steht er, der formschöne Pizzo Scalino. Nicht der höchste Berg der Umgebung (Bernina, Palü et al. werfen große Schatten) – aber ein unbekannter.
Zurück in Pontresina mussten wir uns im Bergführerbüro so einiges anhören: Frage: „Wie schaut denn der Gletscher am Pizzo Scalino aus – wir haben nämlich nichts mit…“ Antwort: „Pizzo wer?“ „Scalino – oberhalb von Poschiavo.“ „Ha! Da gehen wir nicht hin – der steht ja in einem anderen Tal!“ Hilfsbereit wie die Schweizer sind, wird telefoniert und wir erhalten die Auskunft: „Volles Programm und für den Grat Pickel und Steigeisen“. „Ähh noch eine Frage – können wir uns ein Paar Felle ausleihen?“ „Oh mei, was habt ihr Österreicher denn im Hirn? Fahren wir mal in die Schweiz, so ein wenig zum Bergsteigen, hä? Ihr seid ja ärger als unsere Kunden, denen müssen wir auch immer sagen, dass man im Winter Handschuhe braucht und eine Sonnenbrille am Gletscher.“ Die Felle haben wir schließlich bekommen, und auf den Hinweis, sollten wir sie erst nach Geschäftsschluss zurückbringen, bräuchten wir nur anzurufen – man weiß ja nie ob man nicht biwackieren muss, konnten wir getrost entgegnen, dass wir sicher nicht biwackieren werden, weil wir ja auch keinen Biwacksack dabei haben…  In der Unterkunft brachten wir schließlich das WLAN zum laufen und staunten nicht schlecht über die vielen Fotos im besten Tourenplanungsprogramm (Google Earth), auf denen regelrechte Karawanen auf unseren Gipfel ziehen. Zumindest wussten wir, dass wir getrost ohne das viele Zeugs die 1900 Höhenmeter marschieren konnten.
Von den Spuren her sahen wir, dass am Sonntag wohl so gegen 15 Schitouristen am Berg waren – nicht wenige von der italienischen Seite (von dort ist es merklich kürzer). Glücklicherweise geht am Montag aber kein Mensch mehr auf Tour und das weite Gelände ließ noch genug Platz für eigene Linien. Der Grat hat wohl alle Schitouristen am Vortag abgeschreckt und so konnten wir nach kurzer Kletterei und Stapferei einen herrlichen Rundblick vom einsamen Gipfel genießen. Im N die Berninagruppe mit Piz Roseg, Bernina, Zupo, Palü… im NO die Ortlergruppe nach O Adamello und Presanella, nach S die Bergamasker Alpen, nach W das Bergell mit dem mächtigen Monte Disgrazia und in weiter Ferne Monte Rosa und Berner Oberland.
Die Abfahrt wurde zum Pulvertraum – zumindest die oberen 1000 Höhenmeter – darunter dann bester Larcher-Pulver und schließlich die letzten Schwünge im Halbgefrorenen. Als rustikalen Abschluss gab es noch eine Lettenschlacht, denn schließlich ist das Auto in der Parkplatzwiese versumpft. In grob einer Stunde wurde mithilfe des Strauchschnittes aus Nachbars Garten die Karre zentimeterweise aus dem Dreck manövriert. Auto und Besatzung sahen schließlich aus wie die Gewinner des lokalen Ackersauderbys und somit konnten wir mit breitem Grinser im lokalen Nahversorger für Kaloriennachschub sorgen.

Rainer Prinz und Michael Winkler

Tourendatum: 21.03.2011

Monte Mulaz + Cima Bureloni (3130m)

Zur Abwechslung fuhren wir letzten Samstag in die Pala Dolomiten. Bei nahezu wolkenlosem Wetter gingen wir zuerst bei pistenartigen Verhältnissen auf den Mulaz. Vom Gipfel bot sich ein idealer Ausblick in die gesamten Dolomiten. Da aber der Tag nach einer derart langen Autofahrt vollständig ausgenützt werden will entschloss ich mich nach einer kurzen Abfahrt bis unterhalb der Mulazhütte noch auf die Cima Bureloni aufzusteigen. Faszinierend wie man immer wieder zwischen bzw. neben den Felswänden emporsteigt. Vom Gipfel sah dann der Mulaz richtig klein aus.  Die Abfahrt erfolgte dann durch die steile Rinne direkt neben dem Gipfel.

Andi Schinner

Auf der Suche nach einer einsamen Tour sind wir letzten Mittwoch ins Pfitschertal nach Stein gefahren wo das Auto zeitig in der Früh geparkt wurde. Danach ging es zunächst auf perfekt windgepressten Pulver bis zum Pfitscher Joch wo bereits die Sonne auf uns wartete und von dort Richtung Norden weiter bis zum Stampflkees. Nach einer kurzen Fotopause gingen wir weiter bis auf die Scharte nördlich der Oberschrammacherscharte und anschließend zu Fuß in gemütlicher Stampferei im mit Felsplatten hinterlegten Pulver über den Südgrat bis zum Gipfel. Oben bot sich bei wolkenlosem Wetter ein perfektes Panorama in die umliegende Bergwelt. Selbst der angekündigte Föhn blieb aus womit wir sogar eine angenehme Gipfelrast einlegen konnten. Da wir bereits wohlweislich die Schi bis zum Gipfel mitgenommen haben fuhren wir danach direkt über die Südwand bei durchwegs guten Verhältnissen bis zum Stampflkees ab. Nach dem Stampfelkees ging es dann über die Schneescharte hinunter zur Grieplalpe und von dort weiter zum Ausgangspunkt nach Stein hinunter. Danach folgte traditionell noch das Auffüllen der Speicher bei einer Pizza im Terminus.

Andi Schinner , Toni Hörhager